Dialogprozess

Die Erarbeitung des Gemeindeentwicklungskonzepts basiert auf einem umfangreichen Dialog- und Beteiligungsprozess. Politik, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürger wurden in allen Bearbeitungsphasen intensiv eingebunden. Neben dem Fachbeirat zum Gemeindeentwicklungskonzept waren es vor allem die zwei Zukunftsmärkte in der Gooiker Halle, die entscheidende Impulse für das Gemeindeentwicklungskonzept gegeben haben.

1. Zukunftsmarkt am 4. September 2012

Bürgermeister Jochen Paus begrüßte rund 180 Bürgerinnen und informierte über die Beweggründe der Gemeinde Altenberge, ein Gemeindeentwicklungskonzept zu erstellen. Dabei machte er deutlich, dass mit der Erstellung dieses Konzepts die entscheidende Weichenstellung für die künftige Entwicklung des Ortes gestellt werde.

Das Büro SSR aus Dortmund informierte die Teilnehmenden sodann über die Ziele des Projektes. Nach der Darstellung einiger Fakten zur demografischen Entwicklung wurden die Zuhörer  mittels eines virtuellen Spaziergangs (Kurzpräsentation) zu neuralgischen Punkten im Ort geführt, an denen die Planer Handlungsbedarfe aufzeigten.

Im Anschluss an den Vortrag hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich an acht Themeninseln (Verkehr, Wohnen, Entwicklung der Ortsmitte, Energie & Klima, Bildung & vorschulische Betreuung, Gemeinschaft, Handel & Gewerbe, demografischer Wandel) im Detail mit interessanten Zahlen und Fakten auseinanderzusetzen. Von dem Angebot, eigene Anregungen und Bedenken sowie Ideen zu den unterschiedlichen Themenbereichen vorzutragen, machten die Teilnehmenden fleißig Gebrauch. Viele markierten an zwei weiteren Stationen, wo es im Ort positive bzw. negative Entwicklungen gibt.

2. Zukunftsmarkt am 21. Februar 2013

Wie soll sich Altenberge in den kommenden zwei Jahrzehnten in Hinblick auf die Ortsmitte, zukunftsfähige Wohnangebote, Generationengerechtigkeit, Ortsbild, Verkehr sowie Wirtschaft weiterentwickeln?

Mehr als 150 Altenbergerinnen und Altenberger waren zu der Abendveranstaltung erschienen und diskutierten gemeinsam über die geeigneten Projekte und Maßnahmen. Bürgermeister Jochen Paus eröffnete den Abend mit einem Rückblick auf den ersten Zukunftsmarkt sowie die gemeindliche Entwicklung der zurückliegenden Jahre. Anschließend stellten die Planer von SSR Leitbild und Ziele für die Gemeindeentwicklung sowie ihre Handlungsvorschläge in Form von sechs Zukunftsthemen vor.

Vertreterinnen und Vertreter des Seniorenbeirates, des Einzelhandels, des B.U.N.D., des Heimatvereins sowie der Gemeinde Altenberge berichteten in einer Podiumsdiskussion über ihre Erfahrungen bei der Mitarbeit am Gemeindeentwicklungskonzept und begründeten ihre Handlungsschwerpunkte.

Danach hatten die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich an sechs Themeninseln zu den Zukunftsthemen zu informieren und Anregungen, konkrete Ideen und Bedenken beizutragen. Die Bürgerinnen und Bürger machten von dieser Möglichkeit regen Gebrauch. Besonders intensiv wurde dabei speziell die Zukunft des Ortszentrums diskutiert.